Am letzten Dienstag tagte der Schul- und Sportauschuss und gab grünes Licht für das neue Kombibad in Jöllenbeck. Aber es folgen noch 2 weitere Entscheidungsinstanzen, bis die BBF die Ausschreibung der Umsetzung auf den Weg bringt.
UPDATE 28.9.2019: Nun hat auch der Bielefelder Rat dem Vorhaben zugestimmt.
Mehr dazu hier im Zeitungsartikel der NW:

Der Schul-und Sportausschuss hat den Weg jetzt frei gemacht, auch über die Eröffnung wurde schon gesprochen

Von Ivonne Michel

Bielefeld. Freie Bahn vom Schul- und Sportausschuss für das neue Kombi-Schwimmbad in Jöllenbeck, so die Abstimmung am Dienstagabend. Die Abschlussberatungen über das geplante Millionenprojekt auf dem Gelände des bisherigen Jöllenbecker Freibads finden im November statt. Mitte Dezember soll der Rat dann endgültig entscheiden. 2024 könnte Eröffnung sein.

 

Das neue Bad soll über ein 25-Meter-Variobecken mit sechs Schwimmbahnen verfügen, eine Drei-Meter-Sprunganlage, ein kombiniertes Lehr- und Kursbecken sowie ein Außenbecken mit Kinderbereich. Auch eine bessere Verkehrs-Erschließung über den „Wörheider Weg” soll geprüft werden. Das geschätzte Gesamtvolumen beträgt 13 Millionen Euro.

Neun Grundstücke wurden geprüft

Die sind im Entwurf für den Doppelhaushalt bisher noch nicht enthalten. Sie sollen laut Vorschlag der Verwaltung wie folgt verteilt werden: 250.000 Euro im Jahr 2020, 2 Millionen in 2021, 4 Millionen in 2022, 5,25 Millionen im folgenden Jahr und 2024 dann noch einmal 1,5 Millionen Euro. Die Bädergesellschaft BBF kümmert sich dann um die Ausschreibung der Planung.

Für das geplante Kombibad hatte die Stadtwerke-Tochter in Zusammenarbeit mit dem Bauamt neun in Frage kommende Grundstücke prüfen lassen. „Kriterien waren Baurecht, Verfügbarkeit, Erschließungslage, Zuschnitt, konkurrierende Nutzung und Erreichbarkeit, insbesondere für die Grundschulen", erläuterte BBF-Gesamtbetriebsleiter Hans-Jürgen Stern. Der Standort „Freibad Jöllenbeck" habe die höchste Punktzahl (13 von 16 Punkten) erreicht, gefolgt vom Grundstück der Martin-Niemöller-Gesamtschule mit 8. Das hätte aber aufgrund des Neubaus der Schule frühestens 2028 zur Verfügung gestanden.

Freibad ist stark sanierungsbedürftig

Das 1955 eröffnete Jöllenbecker Freibad ist stark sanierungsbedürftig, zudem das Bielefelder Freibad mit den wenigsten Besuchern. 22.000 Besucher waren es  in dieser gerade beendeten Badesaison.

Wir danken der Neuen Westfälischen für die Genehmigung zur Wiedergabe dieses Beitrages.